Lesenswert
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Herzzereißendes

T.C. Boyle - América

>>Nein, hör zu: mit dem Mann ist alles in Ordnung... nur ein paar Schrammen. Ich habe ihm zwanzig Dollar gegeben.<< >>Zwanzig...?<< >>Ich sage dir doch - es war ein Mexikaner.<<
>>Eine Achterbahnfahrt der Katastrophen und Peripetien, wechselnd erzählt aus der Perspektive des Oben und des unten, geschrieben mit Zorn und Leidenschaft.<< (Ulrich Greiner in der >Zeit<)
>>Bittere Situationskomik, die noch im Moment der Katastrophe zum lachen reizt.<< (Reed Stillwater in der >taz<)


Kritik: Ein sehr bewegendes, bitteres Buch, dass einem vor Augen führt, wie gut es einem eigentlich geht und wie grausam diese Welt ist. Es ist sehr spannend geschrieben und auch wenn die Wendepunkte im Laufe des Buches immer klarer werden, ist es doch immer wieder eine Überraschung, welche Katastrophe nun folgt.
Für Leute mit zartem Gemüt nicht zu empfehlen - ich hatte stellenweise auch starke Probleme, weiterzulesen. (Da ich über das Buch aber meine Facharbeit schreibe, blieb mir keine andere Wahl.)

13.1.08 00:00


Ruth Prawer Jhablava - Heat and Dust

In the 1970s a young woman goes to India to retrace the steps of Olivia, a distant relative who moved to India in the 1920s as the wife of a British administrator. As she reveals more of the scandal that surrounded Olivia, the young narrator herself begins to feel increasingly overwhelmed by India and all it has to offer.

Kritik: Gleich zu Anfang erhält man die Information, dass Olivia ihren Ehemann verlässt - obwohl sie ihn so sehr liebt. Man wartet also die ganze Zeit darauf, warum sie das nur tut - um nachher enttäuscht zu werden, weil diese Begründung so unzureichend und dumm ist.
Das Buch hat mir kaum gefallen; die Liebesgeschichten waren mir zu flach (im Sinne von oberflächlich) und zu vorhersehbar. Leider wurde die Bearbeitung dieses Buches auf die Zeit nach den Osterferien verschoben, sodass ich mich eventuell noch mal hindurch quälen muss - und die Durchnehmung des Buch immer noch nicht hinter mir habe.
Zu der Aufmachung sei gesagt, dass ich es viel übersichtlicher fand, dass die Vokabelerklärungen auf der Seite standen, auf der die Vokabel zu finden war und nicht nur auf der rechten Seite: man verrutscht nicht so leicht und es ist viel angenehmer zu lesen. Auch die Zusatztexte zu Indien sind ganz nett.

30.12.07 00:00


Hermann Hesse - Nur wer liebt, ist lebendig

Wir jungen Menschen müssen uns wehren, um nicht unterzugehen. Es ist uns mit Gesetzen und guten Vorschriften allein nicht geholfen. Wir wollen vor allem lieben, wollen unsere Seele glühen fühlen; wir wollen nicht die Welt einreißen - nur die Ketten, in die wir uns selber geschmiedet haben! (Hermann Hesse)

Kritik: Vier Kurzgeschichten und eine etwas längere Geschichte, alle zwischen 1900 und 1909 verfasst über junge Künstler, die sich verlieben - deren Liebe aber nie erwidert wird oder aber sie zerstört. Auch wenn die Schönheit des Verliebtseins betont wird, gibt es auch Kritik. Verschwindet mit dem Beginn einer erwiderten Liebe, einer gemeinsamen Zukunft etwa auch die Fähigkeit des künsterlischen Schaffens? Interessante Denkanstoße, sehr angenehm zu lesen ("Der Dichter - Buch der Sehnsucht" war allerdings teilweise anstrengend zu lesen) und wegen der räumlichen Trennung von meinem Liebsten genau das Richtige für mich.

31.12.06 00:00


John Marsden - Ich hab dir so viel zu erzählen

Ich_hab_dir_so_viel_zu_erzählenBei einem Streit der Eltern gerät die 14-jährige Marina zwischen die Fronten und wird schwer verletzt. Danach erkennt Marina sich selbst nicht wieder. Aber hat sie mit den vertrauten Gesichtszügen auch ihre Identität verloren?
Sie weigert sich zu sprechen und lässt niemanden an sich heran. Dafür nimmt sie ihre Umwelt umso deutlicher wahr, sie beobachtet genau und erkennt vieles, was anderen verborgen bleibt.
Sie kämpft mit ihren Ängstern und ihrer Wut genauso wie mit ihren Hoffnungen und Sehnsüchten. Und es dauert lange, bis sie die Kraft findet, ihrem vater gegenüberzutreten, der seit dem Unfall im Gefängnis ist...
Ein bewegender Roman nach einer wahren Begebenheit


Kritik: In einem Rutsch habe ich das Buch durchgelesen. Der Schreibstil gefällt mir gut und ich mag die Art, in der das Buch geschrieben ist: nämlich ausschließlich als Tagebucheinträge von ihr.
Man merkt, wie sie sich langsam verändert, leidet mit ihr bei ihren Rückschlägen und fiebert ihrem ersten Wort entgegen.
Ein sehr schönes Buch, definitiv lesenswert.

17.10.06 22:19


Cecilia Ahern - P.S. Ich liebe Dich

P.S.Ich_liebe_DichSchreien vor Schmerz. Besoffen vor Glück.
Holly und Gerry hatten einen einfachen Plan: für den Rest ihres Lebens zusammenzubleiben. Doch nun ist Gerry tot, ein Gehirntumor. Und Holly weiß nicht, wie sie alleine weiterleben soll. Dann etdeckt sie, dass Gerry ihr während seiner letzten Tage Briefe geschrieben hat...
>>Wollen Sie lachen? Wollen Sie glücklich sein? Und wollen Sie immer wieder weinen? Ja? Dann lesen Sie >P.S. Ich liebe Dich< und Sie werden auf eine Gefühlsachterbahn der besonderen Art geschickt.<< (Bild am Sonntag)
>>Ein sensationelles Debüt, das beweist, dass wahre Liebe niemals stirbt.<< (Cosmopolitan)
>>Ein Gänsehaut-Buch.<< (Brigitte young miss)


Kritik: Heute Morgen habe ich das Buch angefangen - heute Nachmittag es beendet und danach erst einmal einen Liter Schokoladenpudding gekocht - überhaupt war mein Schokoladenkonsum heute extrem hoch, was zum größtenteils an dem Buch liegt.
Ich habe oft laut aufgelacht - was mir recht selten bei Büchern passiert - und andauernd losgeweint - was mir zwar öfter, aber auch nicht andauernd passiert.
Ein wunderschönes Buch, dass man nicht aus der Hand legen kann, was zu Herzen geht, einen mitreißt; zwar in einem die Angst auslöst, dem Geliebten und sich könnte das gleiche Schicksal treffen, einem aber auch wieder ein bisschen die Angst nimmt, was wäre, wenn dieses grausame Szenario Realität wird.

16.10.06 18:07


Marianne Fredriksson - Die Jahre mit Jan

Die_Jahre_mit_Jan>>Eine bewegende, nachdenklich machende Liebesgeschichte!<< (Bild am Sonntag)

Sie glaubt, dass Träume, Gedanken und Gefühle einen Menschen steuern. Er ist sich sicher, dass die Gene einen Menschen bestimmen. Sie gehört zu den Menschen, die auf der Suche sind. Er ist Naturwissenschaftler und glaubt an Fakten.
Beide fürchten sich vor der großen Liebe, und davor, von ihren Gefühlen fortgerissen zu werden. Und doch versuchen Jan und Angelika mit aller Macht, zueinander zu gelangen...


Kritik: Ich bekam das Buch geschenkt, weil der Klappentext auf meinen Partner und mich zutrifft. Und es bleibt nicht nur beim Klappentext: Sei´s nun, dass der erste Name der männlichen Hauptperson drei Buchstaben hat, genau wie bei meinem Partner, und das die ersten zwei Buchstaben des ersten Names der weiblichen Hauptperson mit meinem ersten Namen übereinstimmen.
Aber vor allen Dingen die Gefühle, Wünsche und Ängste der beiden ähneln unseren sehr sowie viele Verhaltensweisen. Anstatt "Jan" und "Angelika" könnte dort auch "Kim" und "Anna" stehen ohne großartig etwas an dem Geschehen zu verändern.
Umso tragischer dann das Ende, da in diesem Buch die größte Angst von uns beiden Realität wird, weswegen ich bezweifel, dass ich in den nächsten Jahre in der Lage sein werde, dieses Buch noch mal zu lesen, ohne von Weinkrämpfen geschüttelt und total aufgelöst mich zu fragen, ob das Leben überhaupt einen Sinn hat.

Für alle anderen wird es einfach eine tragische Liebesgeschichte sein, gespickt mit vielen Fakten über Psychoanalyse, Krebsforschung, das menschliche Gehirn, die Frage nach dem Ort des Bewusstseins und übernatürlichen Fähigkeiten, deren kurzen Sätze nicht angenehm zu lesen sind.

11.8.06 00:00


Xiaolu Guo - Stadt der Steine

Stadt_der_Steine Ein getrockneter All aus ihrem Heimatdorf bringt die junge Chinesin Coral aus dem Gleichgewicht. In ihrer winzigen Wohnung im lärmenden Beijing erscheint er ihr wie ein Bote aus einer längst vergessenen Welt. Mit dem Aal kommen die Kindheitsbilder zurück: das Fischerdorf am Ostchinesischen Meer, die furchtbaren Stürme, die wortkargen Menschen, gefangen in ihren strengen Traditionen.
Und Coral erinnert sich an die tief in ihrem Innern vergrabenen Erlebnisse, die damals nur einen einzigen Wunsch wachsen ließen: dem Ort so schnell wie möglich zu entkommen...
In klarer, eindringlicher Sprache entführt Xiaolu Guo den Leser in eine ganz und gar fremd anmutende Welt. Ein kraftvoller, poetischer Roman über das Reich der Mitte zwischen Tradiotion und Morderne.
>>Was eine traurige Geschichte häte werden können, besitzt den Zauber eines Märchens.<< (Doris Lessing)



Kritik: Oh Gott, was für ein Buch. Wie grausam Menschen doch sein können! Es ist absolut nichts für Mütter mit kleinen Töchtern... aber die Geschichte ist schon spannend und man will unbedingt wissen, wie es weitergeht - auch wenn der Schreibstil meiner Meinung nach nichtt so toll ist...

31.1.06 00:00


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