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Biographien

Hermann Hesse - Aus Kinderzeiten (1900-1905)

Inhaltsangabe ist nicht vorhanden; es handelt sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten aus den Jahren 1900-1905, die sich allesamt mit seiner "Knabenzeit" beschäftigen.
Kritik: Noch am lesen

30.9.06 15:58


Jeannette Walls - Schloss aus Glas

Schloss_aus_Glas>>Ein komisches, anrührendes Buch.<< (Stern)

Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Ihr Vater geht mit ihr auf Dämonenjagd, holt ihr die Sterne vom Himmel und verspricht ihr ein Schloss aus Glas. Was macht es da schon, mit leerem Bauch ins Bett zu gehen oder in Nacht- und Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Doch irgendwann ist das Bett ein Pappkarton auf der Straße, und eine Adresse gibt es schon lange nicht mehr.
Eine ungewöhnliche Kindheit in einer Familie, die man sich verrückter nicht vorstellen kann.

>>Geschichten erzählen kann Walls. Bald will man das Buch gar nicht mehr zuklappen.<< (Frankfurter Neue Presse)
>>Jeanette Walls berichtet mit Liebe, aber auch mit Wehmut, jedoch ohne Bitterkeit von dieser seltsamen Kindheit in einer unangepassten Familie.<< (Elke Heidenreich)


Kritik: Nun, in einem Pappkarton schläft sie zwar, aber innerhalb eines Hauses und als ihre Eltern als Obdachlose leben, sind sie und ihre Geschwister schon lange ausgezogen.
Ich finde das Buch unglaublich und kann es nicht fassen, mag es mir gar nicht vorstellen, dass das wirklich geschehen sein soll. Antiautoritäre Erziehung und alternativ leben ist ja schön und gut, aber so, wie diese Familie gelebt hat, so wenig Verantwortung, wie diese Eltern übernommen haben, so etwas darf es nicht geben! Was alles hätte passieren können, wie oft die dem Tode nahe waren! Ja, es ist nichts passiert und bis auf eine, bei der das nicht klar wird, haben es auch alle Kinder es zu etwas gebracht, aber... nein, unfassbar, ich wünsche niemanden, so aufzuwachsen!
(Die Schreibweise ist übrigens annehmbar, spannend ist es auch immer wieder, trotzdem schüttelt man die meiste Zeit über den Kopf...)

17.9.06 15:55


Marylin Manson mit Neil Strauss - The Long Hard Road Out Of Hell

The_Long_Hard_Road_Out_Of_Hell Mit diesem Buch legt der umstrittenste Rockstar der Welt seine schockierende und aufschlussreiche Lebensbeichte vor. In >The Long Hard Road Out Of Hell< erzählt Marylin Manson offenherzig und schonungslos seine Metamorphose vom gottesfürchtigen Schuljungen zu einem der meistgefürchtesten Popidole Amerikas.
Ein Großvater, der sich als Frau verkleidet, ein Junge, der die Nachbarskinder sexuell belästigt, ein Gesundbeter, der seinen Klienten eine Gehirnwäsche verpasst, und ein Lehrer, der in Rocksongs nach satanischen Botschafen sucht - das sind nur einge der vielen merkwürdigen Charaktere, die Marylin Mansons bizarre Kindheit bevölkern.
Sein Lebensweg ist eine wilde Reise, die aus dem Backstage-Raum in die Gefängniszelle, aus dem Tonstudio zur Notaufnahme und aus den Abgründen der Verzweiflung an die Spitze der Hitparaden führt. Marylin Manson hat seinen Aufstieg mit dem Verlust der Menschlichkeit bezahlt. Sein Leben gleicht dem Abstieg in die Hölle, wie ihn Dante in seiner >Göttlichen Komödie< beschrieben hat. Der Leser wird in einen Strudel gezogen, in dem Lust, Gewalt und Verrat regieren.



Kritik: Ohne Frage, das Buch hat einen sehr hohen Unterhaltungswert. Ob allerdings alles der Wahrheit entspricht, da bin ich mir nicht so sicher und der Vermerk "Manche Figuren setzen sich aus Eigenschaften unterschiedlicher Personen zusammen" zu Beginn des Buches scheint das nur zu bestätigen. Der Schreibstil ist zwar nicht so ganz mein Ding, wirkt aber irgendwie authentisch und stört deswegen nicht so.
Wenn man das Buch liest, kann man sich sicher sein, eine Menge über Marylin Manson, die man vorher nicht wusste, zu erfahren - zumindest bei mir, die sich noch nie sonderlich mit ihm auseinander gesetzt hat, war es so.

30.11.05 00:00


Gerald Gold - Gandhi

Ghandi 20 Jahre hat Richard Attenborough gebraucht, um Mahatma Gandhi, dem bedeutendesten Verfechter der Friedens - und Freiheitsidee, ein filmisches Denkmal zu schaffen. Eindringlicher und aktueller kann Frieden und Gewaltlosigkeit nicht dargestellt werden. Zahlreiche historische Fotos und farbige Fimbilder, die den einfühlsamen Text des New York Times-Redakteurs Gerald Gold ergänzen, ergeben eine einzuigartige Mischung aus historischen Facts und kongenialer filmischer Dokumentation.


Kritik: Als "einfühlsam" würde ich den Text zwar nicht beschreiben, doch gut geschrieben ist es allemal. Zwar ist die Aufteilung von Text und Bild manchmal etwas unglücklich, alles in allem ist das Buch aber eine sehr gelungene Biographie über Gandhi mit vielen interessanten Einzelheiten.

31.10.05 00:00


Marlo Morgan - Traumfänger

Traumfänger >>Die Geschichte einer mutigen Frau, die mit den Aborigines wanderte und die wundervollen Geheimnisse und die Weisheiten eines sehr alten Stammes erfuhr. Es geht dabei um Dinge, die wir alle in unserer modernen Gesellschaft lernen müssen: wieder eine Beziehung zur Natur herzustellen, zu vertrauen und an unser inneres Wissen und unsere eigenen Ziele zu glauben.<< (Elisabeth Kübler-Ross)
>>Dies ist eines der faszinierendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Es findet sich viel Stoff zum Nachdenken und Lernen in den Seiten dieses gewaltigen Werks.<< (Og Mandino)
>>Ein überwältigendes Buch. Eine wunderbare Geschichte über die mystische Reise einer Frau.<< (Marianne Williamson)



Kritik: Zwar erscheint mir das Buch teilweise recht unrealistisch (Telepathie, Vermehrfachung von Körpern, Heilmethoden) und die Geschichte ist, wenn auch interessant, nicht spannend. Doch es regt sehr zum Überdenken der Werte in dieser Welt und vor allen Dingen der eigenen Werte an.

31.10.05 00:00


Thomas Wieczorek - Die Stümper - Über die Unfähigkeit der Politiker

Die_StümperWie kompetent sind unsere Spitzenpolitiker?
Untaugliche Gesetze, ein Rechenfehler bei der Agenda 2010 in Höhe von läppischen 1,2 Milliarden Euro, schlampige Verträge - man bekommt den Eindruck, dass sich Kernbereiche unseres Staates in der Hand von Laien und Stümpern befinden.
Thomas Wieczorek unterzieht unsere Politiker einem schonungslosen Eignungstest: Egal ob Regierung oder Opposition - die Ergebnisse sind erschreckend. Fachliche Kompetenz? Fehlanzeige. Eine Lehrerin wacht über unsere Gesundheitspolitik, ein weiterer Lehrer über unsere Staatsfinanzen, ein Journalist über unsere Wirtschaft, ein Anwalt über usnere Verteidigung und ein Soziologe über unseren Umweltschutz.
Dieses Buch holt sie ans Licht: Die Wahrheit über unsere Volksvertreter.



Kritik: Selbst wenn das Thema einen sehr interessiert, ist doch relativ schnell ermüdend zu lesen, da es zu viele Informationen sind, als das man es einfach so "hintereinanderweg" lesen und auch behalten könnte. Aber ab und an ein, zwei Politiker zwischen durch ist durchaus vertretbar.

30.9.05 00:00


Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Wir_Kinder_vom_Bahnhof_ZooMit zwölf kam sie in einem evangelischen Jugendheim zum Haschisch, mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging morgens zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo, um das Geld für die Droge zu beschaffen. Ihre Mutter bemerkte fst zwei Jahre lang nichts vom Doppelleben ihrer Tochter. Christiane F. berichtet mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit über Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden.
Nach turbulenten Jahren in Amerika und Griechenland lebt die Autorin, inzwischen 40 Jahre alt, wieder in Berlin. Den Kampf gegen die Drogen hat sie immer wieder von neuem geführt - vor Ruckfällen ist kaum ein ehemaliger Junkie sicher.



Kritik: Das Buch ist wirklich sehr bewegend und auch erschütternd. Nicht zu fassen, dass es sowas hier gibt, auch wenn es nun schon einige Jahre her ist. Ich kann es allen nur weiterempfehlen. Zwar habe ich es in einem Rutsch durchgelesen, aber man hat durchaus noch länger etwas davon: so schnell lässt das Buch einen nicht los...

30.9.05 00:00











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