Lesenswert
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Geschichtliches

Max Frisch - Homo Faber

>>Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt, mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Ich brauche, um das Unwahrscheinliche als Erfahrungstatsache gelten zu lassen, keinerlei Mystik, Mathematik genügt mir.<< (Max Frisch, Homo Faber)

Kritik: Das Buch ist wunderbar zu bearbeiten, so viele versteckte Hinweise, Interpretationsmöglichkeiten und Thesen. Leider nur mag ich den Protagonisten und die Geschichte des Buches so gar nicht, was zur Folge hat, dass ich es nicht sehr begeistert gelesen habe. Ich mag es nicht, wenn die Kernereignisse und somit die Spannung immer schon vorweg genommen werden - ich möchte mir lieber das Rätsel erarbeiten, als die Lösung zuerst zu wissen.
Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass ich die Aufmachung der Suhrkamp BasisBibliothek liebe - aber das ist ja nichts neues. ;o)

30.9.07 00:00


Friedrich Schiller - Kabale und Liebe

>>Auf! Auf! Ruft Mord durch die Gassen! Weckt die Justiz auf! Gerichtsdiener bindet mich! Führt mich von hinnen! Ich will Geheimnisse aufdecken, dass denen, die sie hören, die Haut schauern soll.<< (Friedrich Schiller, >Kabale und Liebe<
Die Suhrkamp BasisBibliothek bietet vorzüglich edierte und kommentierte literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen. Text und Kommentar befinden sich auf dem neuesten Stand der Forschung. Der Kommentar ist allgemein verständlich geschrieben, klar strukturiert und den neuen Rechtschreibregeln entsprechend verfasst. Zu ausgesuchten Titeln der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen Hörbücher und CD-ROMS im Cornelsen Verlag.


Kritik: Bereits in der neunten oder zehnten Klasse las ich im Deutschunterricht dieses Buch und da es mir sehr gut gefallen hatte, freute ich mich, es dieses Jahr noch einmal lesen zu dürfen. Und das mein Lehrer die Ausgabe der Suhrkamp Bibliothek haben wollte, stellte für mich auch kein Problem dar, da ich die ja so toll finde. Dann habe ich das Buch halt doppelt!
Auch dieses Mal gefiel mir das Buch wieder; es laut mit anderen Personen zu lesen macht aber trotzdem mehr Spaß, als es still für sich zu lesen. Ich träume ja immer noch davon, dieses Stück einmal auf der Bühne zu sehen (nächste Spielsaison ist es endlich soweit!)... und ich hätte auch nichts dagegen einzuwenden, es selbst aufzuführen.

15.3.07 00:00


Theodor Fontane - Effi Briest

[Klappentext folgt]

Kritik: Als ich die 12. Klasse besuchte, mussten die Schüler dieses Buch lesen. Also lieh ich es mir aus der Bücherrei und fand sogar Gefallen daran. Dadurch, dass mein Deutschlehrer mehrmals den Inhalt samt Schluss erzählte, war die große Überraschung nun nicht mehr vorhanden, doch trotzdem gestaltete sich die Geschichte auch weiterhin spannend.
Allerdings war es für mich persönlich nicht der richtige Zeitpunkt, dieses Buch zu lesen. So ging mir die Geschichte sehr nahe und verfolgte mich selbst in meinen Träumen. Und natürlich blieben, so nah wie ich am Wasser gebaut bin, die Tränen nicht aus...
Trotzdem gefiel mir das Buch so gut, dass ich weitere Bücher von Fontane lesen möchte. Ich mag seinen Schreibstil und habe ja ohnehin einen Hang zu älteren Büchern. Da sich die Anmerkungen (wenn auch nicht die Worterklärungen, da ich von ihnen viele nicht gebraucht hätte) wieder mal als sehr hilfreich und die Interpretationsansätze und Hintergrundinformationen abermals als sehr interessant erwiesen, die in den Suhrkamp Bibliothek-Ausgaben zu finden ist, werden auch die zukünftigen Klassiker, die ich zu lesen gedenke, aus diesem Verlag stammen.

9.3.07 00:00


Patrick Süskind - Das Parfum

Das_Parfum-Die_Geschichte_eines_Mörders>>Ein erfreulicher Anachchronismus im modischen literarischen Bla-Bla. Ein internationaler Dauerseller. Seit Erich Maria Remarques Im Westen nicht Neues, also seit 1929, gelang keinem deutschsprachigen Autor mehr ein so durchschlagender Erfolg.<< (Der Spiegel, Hamburg)
>>Das erste Werk eines europäischen Autors - nach Ecos
Name der Rose -, das das Interesse der amerikanischen Verleger derart geweckt hat, dass sie sich um die Rechte förmlich rissen.<< (Corriere della Sera, Mailand)
>>Kraftvoll und mitreißend. Seine Wirkung wird lange anhalten.<< (Time Magazine, New York)
>>Eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre. Fesselnd. Ein Meisterwerk.<< (San Francisco Chronicle)
>>Anders als alles bisher Gelesene. Ein Phänomen, das einzigartig in der zeitgenössischen Literatur beliben wird..<< (Le Figaro, Paris)
>>Überraschte und erstaunte Krtiker in Mailand, Paris, London und in Deutschland. - Europas Antwort auf den Magischen Realismus Lateinamerikas.<< (Día, Madrid)


Kritik: Das Buch ist dermaßen bescheuert! Ja, dieses Wort trifft es perfekt. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, was andere Leute lobenswert an dem Buch finden - mit Ausnahme des Schreibstils, der mir sehr zugesagt hat. Einigen ist die Sprache vielleicht zu altmodisch, ich finde sie dagegen zu der Geschichte passend.
Das Buch liest man recht schnell; ich habe vor vier Tagen begonnen und es gestern beendet. Der Grund dafür ist jedoch nicht Spannung (außer von Seite 253 bis Seite 279, also den Kapiteln 41 bis einschließlich 45), sondern es ist einfach interessant geschrieben.
Der Inhalt sagt mir gar nicht zu; mit keiner Person im gesamten Buch kann ich mich identifizieren - was ich sehr wichtig finde - da stets nur dessen negativen Seiten betont werden. Selten bekommt man dann aber doch Mitleid oder zumindest Verständnis für die gerade dargstellte Person doch wenige Seiten später empfindet man wieder nichts als Abscheu für diesen Charakter. Davon mal abgesehen fühlt man sich unsagbar dumm, da man nicht in der Lage ist, so gut zu riechen wie der Hauptdarsteller.
Ich bezweifel, dass ich mir den Film antun werde.

Nachtrag: Da wir den Film mit dem gesamten Jahrgang gesehen habe, kam ich nicht drumherum, ihn anzuschauen. Verschwendete Zeit. Genau so bescheuert wie das Buch. Und dann noch so viele Änderungen! Nein, der Film ist sogar noch bescheuerter. Das Buch hat ja wenigstens den schönen Schreibstil.

15.10.06 15:02


Barbara Wood - Rote Sonne, schwarzes Land

Rote_Sonne,schwarzes_LandEine Generationen umspannende Saga zweier stolzer und mächtiger Clans: eine weiße Siedlerfamilie und ein afrikanischer Stammesverband. Zugleich ein Stück Zeitgeschichte über den dramatischen Untergang der weißen Kolonialherrschaft und das Erwachen des afrikanischen Selbstbewusstseins.

Kritik: Ein wirklich sehr spannendes Buch: Ich musste es einfach so schnell wie möglich durchkriegen, und da ich noch Ferien hatte, schaffte ich das tatsächlich in zwei Tagen.
Man erfährt sehr viel geschichtliches, aber durch die enge Verwebung mit der spannenden Handlung wirkt es nicht langweilig; man lernt also praktisch nebenbei, ohne es wirklich zu realisieren.
Wer sich für die Geschichte von Kenias Unabhängigkeit oder für generationenübergreifende Familiensagen interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

31.8.06 00:00


Friedrich Schiller - Die Räuber

Die_Räuber >>Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Aufschreie im Zuschauerraum! Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Türe. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht!<< (Ein Augenzeuge der Uraufführung 1782)
Die Suhrkamp BasisBibliothek bietet vorzüglich editiere und kommentierte literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen. Text und Kommentar befinden sich auf dem neuesten Stand der Forschung. Der Kommentar ist allgemein verständlich geschrieben, klar strukturiert und den neuen Rechtschreibregeln entsprechend verfasst. Zu ausgesuchten Titeln der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen Horbücher und CD-ROMs im Cornelsen Verlag.



Kritik: Die Geschichte selbst gefällt mir, schön dramatisch; zwar hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, jenes wäre allerdings auch nicht passend gewesen. Die Worterklärungen an der Seite sind teilweise ein wenig überflüssig (zumindest für mich, hab halt schon viele ältere Bücher gelesen, vielleicht sind mir deswegen auch einige Worte geläufiger), der Kommentar nett und besonders die ausführlichen Ausführungen zu Entstehungs- und Wirkungsgeschichte und Deutungsansätzen, dient sicherlich sehr in der Klausur.

28.2.06 00:00


Iny Lorentz - Die Wanderhure

Die_Wanderhure Die grausame Welt des Mittelalters und der Kampf einer Frau um ihr persönliches Glück.
Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren örper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf...



Kritik: Mir ist ja schon klar, dass ihre Rache nicht Knall auf Fall gehen kann, aber ein bisschen langatmig ist das Buch schon. Mich interessiert es nicht, mit wem sie es treibt und wie das für sie abläuft, sondern ob sie es schafft, sich zu rächen! ... auch wenn man der Autorin lassen muss, dass sie das größtenteils ganz nett schreibt. "Die grausame Welt des Mittelalters" wird in diesem Buch wirklich nur zu gut beschrieben, das Ende finde ich etwas zu unrealistisch.
Als Leseprobe ist noch das erste Kapitel des Folgebandes abgedruckt, bei dem mir geradezu schlecht wird. Lesen werde ich ihn aber bei Gelegenheit trotzdem mal. Was mir sehr gut gefällt, ist der Epilog, in dem noch mal die geschichtlichen Hintergründe, die in dem Roman einfließen, nochmals erläutert werden. Alles in allem ist das Buch als Zeitvertreib okay, ein "Muss", wie es von vielen bezeichnet wird, ist es aber nicht und mir ist der Erfolg schleierhaft.

31.12.05 00:00


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