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Gunther Nickel - Kaufen! statt Lesen! - Literaturkritik in der Krise?

Eine Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist ist wohl das Kennzeichen aller Debatten und Kontroversen um literarische Krtierin, und zwar deshalb, weil sich die Gesellschaft in einem permanenten, in siner Richtung nicht vorhersagbaren Wandel befindet, auf den Schriftsteller wie Kritiker produktiv reagieren. Wäre es anders, bräuchten wir uns über Gegenwartsliteratur und die Maßstäbe ihrer Kritik wohl keine Gedanken mehr zu machen. Sie wären angesichts der Fülle der historisch tradierten Texte überflüssig.

Kritik: Die Einleitung ist der Horror. Zwar schreibt Gunther Nickel, er fände es traurig, würde die Literaturkritik zu einer Sache für Experten verkommen, benutzt aber so viele Fremdwörter, das man ohne Lexikon aufgeschmissen ist - denn selbst die Wörter, die man kennt, erscheinen einen dann auf einmal verwirrend. Außerdem nimmt er auf so viel Literatur bezug, dass man sich nur ahnungslos und klein fühlt, sodass man sich kaum zutraut, eine eigene Meinung zu bilden.
Nach den ersten anderthalb Seiten habe ich das Buch tatsächlich in die Ecke geschmissen und für einige Tage nicht mehr angerührt. Da ich es aber für die Schule lesen musste, half alles nichts. Und der zweite Teil des Buches, nämlich die Diskussion, war auch viel angenehmer zu lesen. Auch wenn sie meiner Meinung nach keinen Nutzen hatte.

3.1.08 00:00
 


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